Berufsverbotsbetroffene bereiten am 2. und 3. Juni in Hannover den 50. Jahrestag des „Radikalenerlasses" vor

25.05.21
BewegungenBewegungen, Niedersachsen, TopNews 

 

Von Niedersächsische Initiative gegen Berufsverbote

In Vorbereitung des 50. Jahrestages des sogenannten Radikalenerlasses von 1972 findet am 2. und 3. Juni in der „Rotation" der verdi-Höfe (Goseriede 10) ein bundesweites Treffen von Betroffenen der Berufsverbote statt. Eine Teilnahme daran ist sowohl mit körperlicher Anwesenheit als auch virtuell möglich. 

Am Mittwoch, 2. Juni, um 18 Uhr wird Dr. Rolf Gössner, vielfach ausgezeichneter Jurist, Publizist und Geheimdienstexperte, in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung zum Thema „Verfassungsschutz" - Problemfall der Demokratie einen erhellenden Blick hinter die Kulissen dieses skandalumwitterten Inlandsgeheimdienstes und in das Innenleben seines dubiosen V-Leute-Systems bieten. Dr. Gössner, selbst betroffen von (vier) jahrzehntelanger geheimdienstlicher Beobachtung, wird die sich bis heute fortsetzenden Skandale und Bürgerrechtsverletzungen der staatlichen Ausspähungsbehörde aufzeigen und sich daraus ergebende politische Konsequenzen ableiten. 

Am Donnertag, 3. Juni, beraten Betroffene und Unterstützer/innen (von 10 bis 16 Uhr) über den derzeitigen Stand der Aufarbeitung des „Radikalenerlasses" in den Bundesländern und im Bund. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und die Vorbereitung landesweiter Aktivitäten sowie als Höhepunkt eine Aktionswoche in Berlin zum 50. Jahrestag im Januar 2022.

Die zweitägige Zusammenkunft in Hannover wird durch die Kooperationspartner bildungswerk ver.di, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen und Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen e.V. unterstützt.

Anmeldungen zu den Veranstaltungen - für die ein Hygienekonzept vorliegt - können über Cornelia Booß-Ziegling (booss-ziegling@t-online.de) und Matthias Wietzer (m.wietzer@gmx.de) erfolgen. Danach wird eine Bestätigung bzw. für die virtuelle Teilnahme ein Link zum Einwählen versandt.

Weitere Informationen zum Thema sind auf der Homepage „www.berufsverbote.de" zu erhalten.







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